Ansprechpartner:

  • Marie Radtke, zu erreichen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Eva Kettenring
  • Andreas Wüste

 

Die Berufsberatung am Heinrich-Böll-Gymnasium orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

  • Die Förderung der individuellen Berufsorientierung verstehen wir als Aufgabe aller Fächer und als Aufgabe der Schule.
  • Die Förderung der interkulturellen Kompetenz begreifen wir vor dem Hintergrund der Anforderungen eines internationalen Arbeitsmarktes als ein notwendiges Element für die berufliche Qualifikation.
  • Die Berufsorientierung ist eine Aufgabe aller Fächer, insbesondere ergibt sich eine Anbindung an das Fach Politik-Wirtschaft in der Sekundarstufe I sowie an das Fach Deutsch.
  • Die Berufsorientierung ist eine Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft, in die sich alle Mitglieder, also Schülerinnen und Schüler sowie insbesondere  Lehrerinnen, Lehrer und Eltern aktiv einbringen.

 

Kooperationspartner:

Bei der Umsetzung dieser Prinzipien arbeiten wir mit mehreren Kooperationspartnern zusammen:

  • Kooperation mit der Stadt Troisdorf, mit lokalen Unternehmen, mit Fachhochschulen und Universitäten, mit der Bundesagentur für Arbeit und mit den europäischen Partnerschulen
  • Kooperation mit dem Berufsorientierungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises
  • Kooperation mit benachbarten Schulen anderer Schulformen, insbesondere mit Berufskollegs
  • Lernpartnerschaft mit einem Unternehmen aus der Region im Rahmen des Projektes KURS (im Aufbau)
  • Enge Zusammenarbeit mit den Eltern, zum Beispiel beim Shadowing Day der Jahrgangsstufe 8 oder der Berufsmesse „Berufe zu Besuch am HBG“

Mittelstufe

Jgst. 8: Erstes Kennenlernen der Arbeitswelt – Ein Besuch am  Arbeitsplatz der Eltern

Der Shadowing Day:

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 erhalten einen Einblick in den beruflichen Alltag, indem sie ihre Mutter oder ihren Vater für einen Tag am Arbeitsplatz begleiten. Dieser Besuch findet in der Regel im 2. Halbjahr statt und erfolgt unter bestimmten Kriterien und Beobachterperspektiven und wird anschließend durch das Erstellen eines Journals reflektiert, um so die Erfahrungen für eine erste Orientierung bzgl. der eigenen Berufswahl zu nutzen. Dieser Tag ist an den Unterricht im Fach Politik-Wirtschaft gebunden.

Jgst. 9: Die Berufsorientierungstage – Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft

An drei aufeinander folgenden Tagen im 1. Schulhalbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler folgende Module, um eine erste Orientierung für die eigene Berufswahl zu gewinnen:


Bewerbungstraining:
Anhand eines Kompetenztests lernen sie ihre Stärken und Schwächen besser kennen. Diese Tests werden Online oder mithilfe von Broschüren durchgeführt.

Umgangsformen:
Ein geprüfter IHK-Trainer der Tanzschule Breuer zeigt ihnen die Bedeutung von Umgangsformen in der Berufswelt und im alltäglichen Leben auf.

Körpersprache:
Ein geprüfter IHK-Trainer der Tanzschule Breuer zeigt ihnen die Bedeutung von Umgangsformen in der Berufswelt und im alltäglichen Leben auf.

Methodentraining:
In einem Methodentraining erstellen und präsentieren die Schülerinnen und Schüler ein Referat über den eigenen Wunschberuf und stärken so ihre Vortragskompetenz.

Einstellungstest:
Die Durchführung eines Einstellungstests vermittelt ihnen einen Einblick in die Anforderungen bei einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz und in die Arbeitsweise von Unternehmen bei der Stellenvergabe.

Bewerbungsformalitäten:
In der Jahrgangsstufe neun erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mit den  Deutschlehrerinnen und –lehrern, was bei dem tabellarischen Lebenslauf und beim Anschreiben für eine schriftliche Bewerbung zu beachten ist. Anschließend wird beides eingeübt.

Informationsveranstaltung Berufskolleg:
Für interessierte Schülerinnen und Schüler wird eine Informationsveranstaltung zum Thema „Chancen und Möglichkeiten am Berufskolleg“ angeboten, die von einer Lehrerin des benachbarten Berufskollegs „Georg Kerschensteiner“ durchgeführt wird.

Girls’ Day/ Boys’ Day:
Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-   9 haben die Möglichkeit am Girls’ Day oder Boys’ Day teilzunehmen, der jedes Jahr am 4. Donnerstag im April stattfindet. Es geht auch darum, auf freiwilliger Basis einen Beruf kennen zu lernen, der für das eigene Geschlecht vermeintlich untypisch ist. Eigeninitiative ist erwünscht und wird von der Schule unterstützt.

 

Beratung und Informationen über

  • Schullaufbahnen
  • Kurswahlmöglichkeiten
  • Auslandsaufenthalte etc.

sind jederzeit möglich, außerdem besteht auch in der Mittelstufe die Möglichkeit, mit  Frau Seiwert einenindividuellen Beratungstermin zu vereinbaren (Liste im Sekretariat).

 

Oberstufe

Jgst. 10 (Einführungsphase): Das zweiwöchige Berufspraktikum

In den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, in dem sie erste fundierte Erfahrungen an einem Arbeitsplatz gewinnen. Die Suche eines Praktikumsplatzes liegt in der eigenen Verantwortung, während des Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler von einem Fachlehrer betreut und nach Abschluss erfolgt die Reflexionsphase in der Erstellung eines Praktikumsberichts. Auch ein Praktikum im Ausland ist nach Rücksprache möglich.

 

Jgst. Q1 (Qualifikationsphase): Die konkrete Planung der eigenen beruflichen Zukunft

In der Qualifikationsphase gibt es für die Schülerinnen und Schüler viele Angebote und Möglichkeiten, ihre Ausbildungs- oder Studienwahl zu konkretisieren und zu planen:

 

Die Bundesagentur für Arbeit (Frau Seiwert):

 

 

 

 

 

 

Assessment-Center:

 

 

 

 

 

Besuch von Berufsmessen und Schnuppervorlesungen

  • Die Bundesagentur führt eine Informations-veranstaltung durch, in der den Schülerinnen und Schülern „Wege nach dem Abitur“ aufgezeigt werden.
  • Sie bietet individuelle Beratungsgespräche an, in der Chancen und Möglichkeiten ausgelotet werden (Terminvereinbarung im Sekretariat).

 

  • Mithilfe der GEKBarmer Krankenversicherung  haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Assessment-Center-Training zu absolvieren, das ihnen nützliches Feedback gibt.

 

  • Möglich sind z.B. Besuche der Berufsmesse „Vocatium“ sowie der Universitäten und Fachhochschulen in der Region. Individuelles Engagement ist hierbei gewünscht.

 

 

Beratung und Informationen über Schullaufbahnen sind jederzeit möglich.

Stufenübergreifende Elemente:

  • Enge Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (Ansprechpartnerin Frau Seiwert) und regelmäßige Beratungsangebote in der Schule für alle Oberstufenschülerinnen und –schüler.
  • Beratung über Chancen eines Auslandsaufenthaltes und deren Bedeutung für die weitere Schullaufbahn.
  • Berufsmesse „Berufe zu Besuch am HBG“: ein gemeinsames Projekt von Eltern und Lehrern, der Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, mit Menschen aus verschiedenen Berufsbereichen ins Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand über berufliche Wege und Möglichkeiten zu informieren.